Kostenlose Probeprüfung

Teste dein Wissen mit prüfungsnahen Übungsfragen, gemischt über alle Themenfelder oder gezielt zu einem Thema. Mit Sofort-Auswertung und Erklärung zu jeder Antwort, ohne Anmeldung.

137 Übungsfragen im Pool

Bereit für deine Probeprüfung?

Wähle eine Antwort pro Frage. Danach siehst du sofort, ob sie richtig war, plus eine kurze Erklärung. Ganz ohne Anmeldung.

oder ein einzelnes Thema üben

Du willst offene Fallaufgaben mit Musterlösungen? Zu den Prüfungsfragen

Du willst den Stoff strukturiert lernen statt nur testen? Zum Lernpfad

Was diese Probeprüfung abbildet und was nicht

Die Probeprüfung auf dieser Seite arbeitet mit Multiple Choice. Du liest eine Frage, wählst eine von mehreren Antworten und siehst sofort, ob sie richtig war, dazu eine kurze Erklärung. Das ist ein ehrlicher Test für dein Fachwissen: Sitzen die Phasen der Eingewöhnung? Weißt du, wann ein Kind nach einer ansteckenden Erkrankung wieder in die Kita darf? Kennst du den Unterschied zwischen Grobziel und Feinziel?

Deine echte schriftliche Prüfung sieht anders aus. Dort steht am Anfang ein Fallbeispiel aus dem Kita-Alltag, darunter folgen mehrere Teilaufgaben mit Punktangaben, und du schreibst frei formulierte Antworten von Hand. Niemand legt dir vier Möglichkeiten vor, unter denen du die richtige erkennst. Du musst selbst formulieren, Fachbegriffe treffend einsetzen und jede Aussage auf den geschilderten Fall beziehen.

Deshalb gehört zu einem guten Ergebnis hier auch die richtige Einordnung. Wiedererkennen ist deutlich leichter als Formulieren. Wer die Probeprüfung sicher löst, aber noch nie eine Fallaufgabe schriftlich bearbeitet hat, erlebt in der Klausur eine unangenehme Überraschung. Beides zusammen trägt: das Wissen von hier und das Aufgabenformat aus den Fallaufgaben mit Musterlösungen.

MerkmalProbeprüfung hierSchriftliche Abschlussprüfung
FormatMultiple Choice mit genau einer richtigen AntwortFallbeispiel mit mehreren Teilaufgaben im Freitext
Dauerrund zehn Minuten für 12 Fragen90 bis 180 Minuten je Klausur
Bewertungrichtig oder falschPunkte je Teilaufgabe, gestuft nach Anforderungsbereichen
Gefragt istWissen wiedererkennenformulieren, begründen, Fallbezug herstellen
Rückmeldungsofort, mit Erklärung zu jeder Antworterst mit der Note, Wochen später

So läuft die echte schriftliche Prüfung ab

Zahl und Dauer der Klausuren legt dein Bundesland fest. Üblich sind zwei bis drei Klausuren zwischen 90 und 180 Minuten, in Hamburg drei Zeitstunden je Fach. Geprüft werden die berufsbezogenen Fächer, in mehreren Ländern kommen Deutsch und Mathematik dazu. Hilfsmittel sind meist nicht zugelassen, gelegentlich ein Gesetzestext oder ein Wörterbuch. Wie die schriftliche Prüfung mit dem praktischen und dem mündlichen Teil zusammenhängt, steht ausführlich im Ablauf der Abschlussprüfung.

Jede Teilaufgabe beginnt mit einem Operator, also mit dem Verb, das den Arbeitsauftrag festlegt: nennen, erläutern, beurteilen. Die Operatoren sind drei Anforderungsbereichen zugeordnet. Bereich I heißt Reproduktion und Wiedergabe, Bereich II Reorganisation und Transfer, Bereich III Reflexion, Urteil und Problemlösung. In der Assistenzprüfung liegt der Schwerpunkt auf I und II. Der Operator planen gehört übrigens in Bereich II, auch wenn er anspruchsvoll klingt.

Die Punktzahl hinter jeder Teilaufgabe sagt dir, wie viel erwartet wird. Vier Punkte bei einer Nennen-Aufgabe heißen vier Stichpunkte, zehn Punkte bei einer Maßnahmen-Aufgabe heißen drei Maßnahmen mit Begründung. Verteile deine Zeit proportional zu den Punkten, nicht danach, wo du am meisten weißt.

Wie du dein Ergebnis einordnest

Ein Durchgang umfasst 12 Fragen. Diese Einordnung hilft dir, aus der Zahl eine Entscheidung zu machen.

ErgebnisWas das heißtDein nächster Schritt
10 bis 12 richtig Dein Wissen in diesem Themenfeld ist belastbar. Auf das Aufgabenformat wechseln und Fallaufgaben schriftlich bearbeiten.
6 bis 9 richtig Die Grundlagen stehen, es fehlt Sicherheit im Detail. Die Themen der falschen Antworten im Lernpfad nacharbeiten, danach erneut testen.
0 bis 5 richtig Das Thema ist noch nicht erarbeitet, du rätst mehr als du weißt. Erst lesen und verstehen, dann wieder testen. Weiterraten bringt nichts.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens ist ein einzelner Durchgang eine Stichprobe aus einem Pool von 137 Fragen, kein Zeugnis. Belastbar wird das Bild erst, wenn du bei mehreren Durchgängen in derselben Größenordnung landest. Zweitens sagt die Gesamtzahl weniger als die Verteilung über die Themen. Genau dafür kannst du oben statt des gemischten Durchgangs auch ein einzelnes Themenfeld starten. Neun von zwölf klingt solide, ist aber ein Warnsignal, wenn alle drei Fehler aus demselben Bereich stammen.

Wenn das Ergebnis schlecht ausfällt

Ein schwaches Ergebnis vier Wochen vor der Prüfung ist eine gute Nachricht, weil du noch etwas ändern kannst. Der häufigste Fehler danach ist, sofort neu zu starten und auf Zufall zu hoffen. Sinnvoller ist diese Reihenfolge:

  1. Notiere dir die Themen der falsch beantworteten Fragen, nicht die Fragen selbst.
  2. Arbeite genau diese Themen im kostenlosen Lernpfad durch. Der Stoff steckt dort in kurzen Lektionen mit eigenen Quiz-Stationen.
  3. Bearbeite anschließend eine passende Fallaufgabe schriftlich. Bei den Prüfungsfragen mit Musterlösungen findest du zu jedem Bereich Aufgaben im echten Prüfungsformat.
  4. Vergleiche deine Antwort mit der Musterlösung und markiere, was dir gefehlt hat.
  5. Warte zwei bis drei Tage und starte den Themen-Durchgang dann erneut.

Der Abstand in Schritt fünf ist kein Zeitverlust, sondern der wirksamste Teil. Wissen, das du nach einer Pause wieder abrufst, bleibt deutlich länger haften als Wissen, das du fünf Minuten nach dem Lesen abfragst.

Du willst deutlich mehr Fragen als hier im Pool? Online-Testtrainer ansehen Partnerlink

Wie oft und in welchem Abstand du üben solltest

Für die Probeprüfung gilt dieselbe Regel wie für Karteikarten: verteilte Wiederholung schlägt Marathon. Wer an einem Nachmittag sechs Durchgänge macht, erkennt am Ende Fragen wieder, statt sie zu beantworten, und überschätzt sich dadurch. Wer dreimal pro Woche einen Durchgang macht, misst jedes Mal etwas Echtes.

Ein bewährter Rhythmus: In den ersten Wochen deiner Vorbereitung zwei bis drei Durchgänge pro Woche, jeweils zu einem Themenfeld, das du gerade gelernt hast. Ab etwa vier Wochen vor dem Termin einmal pro Woche der gemischte Durchgang über alle Themen, weil dort auch die älteren Inhalte wieder auftauchen. In den letzten zwei Wochen ein kurzer Durchgang täglich, mehr zur Beruhigung als zum Lernen. Und mindestens einmal eine vollständige Klausursimulation von Hand, unter Zeit, mit Papier statt Bildschirm. Mehr zur Wochenplanung steht in den Lerntipps für die Abschlussprüfung.

Am Tag vor der Prüfung gilt eine Ausnahme: Dann ist ein weiterer Testlauf keine gute Idee. Ein schwaches Ergebnis zwölf Stunden vor der Klausur kostet dich Schlaf und bringt dir nichts mehr ein.

Häufige Fragen zur Probeprüfung

Ist die Probeprüfung wirklich kostenlos?

Ja. Du brauchst weder eine Anmeldung noch eine E-Mail-Adresse. Du wählst ein Thema oder startest den gemischten Durchgang, beantwortest die Fragen und bekommst sofort deine Auswertung. Auch die Erklärungen zu jeder Antwort sind vollständig frei zugänglich.

Wie viele Fragen umfasst die Probeprüfung?

Ein Durchgang besteht aus 12 Fragen, die zufällig aus einem Pool von 137 Übungsfragen gezogen werden. Weil bei jedem Start neu gemischt wird und auch die Antwortmöglichkeiten ihre Reihenfolge wechseln, bekommst du bei mehreren Durchgängen fast immer eine andere Zusammenstellung.

Kommen diese Fragen so in meiner Abschlussprüfung dran?

Nein, und das kann seriös auch niemand versprechen. Die Aufgaben werden je nach Bundesland zentral oder von deiner Berufsfachschule gestellt und vorher nicht veröffentlicht. Die Themen und die Denkweise dahinter sind aber dieselben, deshalb ist die Probeprüfung ein guter Test für dein Wissen.

Ersetzt die Probeprüfung das Üben von Fallaufgaben?

Nein. Multiple Choice prüft, ob du eine richtige Antwort wiedererkennst. In der schriftlichen Prüfung musst du frei formulieren, begründen und deine Antwort auf ein Fallbeispiel beziehen. Beides brauchst du: das Wissen aus der Probeprüfung und das Format aus den Fallaufgaben mit Musterlösungen.

Welches Ergebnis ist ein gutes Ergebnis?

Ab 10 von 12 richtigen Antworten ist dein Wissen in diesem Themenfeld belastbar. Zwischen 6 und 9 Treffern stehen die Grundlagen, es fehlt aber noch Sicherheit. Unter 6 lohnt es sich, das Thema erst einmal in Ruhe durchzuarbeiten, statt weiter zu raten.

Wie oft sollte ich die Probeprüfung machen?

In der frühen Vorbereitung reichen zwei bis drei Durchgänge pro Woche mit ein paar Tagen Abstand. In den letzten beiden Wochen vor der Prüfung ist ein kurzer täglicher Durchgang sinnvoll. Mehrere Durchgänge direkt hintereinander bringen wenig, weil du dann Fragen wiedererkennst statt sie zu beantworten.